Im Vordergrund meiner wissenschaftlichen Tätigkeit am Lehrstuhl
für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen
Universität München stand die Entwicklung von Methoden zur effizienten
Finite-Elemente-Berechnung.
Die Modellierung, Berechnung und Auswertung von Finite-Elemente-Strukturen, die je nach Betriebszustand unterschiedliche
räumliche Ausprägungen haben, ist mit den konventionellen Modellierungsmethoden
mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden.
Daraus entstand die Zielsetzung eine allgemeingültige Modellierungsmethode zu entwickeln,
die eine Abbildung von Finite-Elemente-Modellen als kinematische Strukturen
ermöglicht. Dabei besteht das Gesamtmodell aus einer Reihe einzelner FE-Teilmodelle,
die durch Gelenke miteinander verbunden sind. Durch das Verändern weniger
Parameter kann die räumliche Anordnung der Teilmodelle zueinander verändert
werden. Somit lassen sich die unterschiedlichen Betriebszustände der realen
Maschine durch ein einziges Modell abbilden, wodurch der Aufwand für die
Modellierung, Berechnung und Auswertung derartiger Systeme erheblich reduziert
werden kann. Mehr dazu:
Publikationen
Das Programmsystem VisualNODYA ermöglicht eine von der Modellierung bis hin zur Auswertung
durchgängige Berechnung von Finite-Elemente-Modellen mit veränderlicher räumlicher Ausprägung.
Durch die Integration des am Lehrstuhl
für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen
Universität München entwickelten Finite-Elemente-Kernprogramms NODYA
(NOnlinear DYnamic Analysis) lassen sich lineare sowie geometrisch und
materiell nichtlineare FE-Analysen an derartigen Modellen durchführen.
Neben der Statik sind mit der Software auch dynamische Berechnungen, sowie
Knick-, Beul- und Frequenzanalysen möglich.

VisualNODYA - Verformungsanalyse an einem Kommissionierstapler